SSBI: Datenschätze effektiv heben

Daten sind heute mehr denn je das Kapital von Unternehmen. SSBI ermöglicht Power Usern, selbstständig komplexe Datenströme zu strukturieren, aussagekräftig zu visualisieren und daraus wertvolle Erkenntnisse für ihr Business zu gewinnen. Maßgeschneiderte SSBI-Lösungen für jedermann machen Geschäftsabläufe effizienter und schaffen Wettbewerbsvorteile – vorausgesetzt man beachtet einige Stolperfallen.

 

Problem: Kein zeitnahes und effizientes Reporting
Power User – viele davon Entscheider – stehen heute gigantischen Datenmengen gegenüber. Diese so schnell wie möglich zu erfassen, analysieren und auszuwerten, ist eine enorme Herausforderung, sichert aber gleichzeitig den Erfolg des Unternehmens. Fachanwender wünschen sich daher mehr denn je einen direkten Zugang zu ihren Datenquellen durch zielführendes Reporting – und das im Idealfall unabhängig von ihrer IT-Abteilung. Doch stehen der zielführenden Umsetzung in der täglichen Praxis einige Probleme gegenüber.

Reports und Dashboards sind fehler- bzw. lückenhaft, wenig aussagekräftig oder einfach schlecht strukturiert. Endlose Tabellen oder verwirrende Spaghetti-Diagramme frustrieren den Power User. Informationen sind bereits veraltet oder es gibt nur Details und keine Zusammenfassungen. Wettbewerbsfähige Entscheidungen anhand dieser Chaos-Reports zu treffen, ist nahezu unmöglich.

Es dauert grundsätzlich zu lange, bis angeforderte Reports bereitgestellt oder bestehende verändert bzw. optimieren werden. Oftmals ist die IT-Abteilung überlastet, weil sie etwa mehrere Monate an andere Projekte gebunden ist, wie z.B. ein Release der ERP-Software oder von CRM- bzw. MES-Systemen.

Die Datenmenge wächst rasant und somit auch der Bedarf an aktuellen Reports. Auch hier sind die Kapazitäten der IT begrenzt.  

Lösung: SSBI verschafft Durchblick
SSBI (Self-Service BI) stellt Power Usern die erforderlichen Informationen zeitnah bereit und lässt sie effizient individuelle Analysen und Reports erstellen – ganz ohne den Support von Experten der IT-Abteilungen.

Maßgeschneiderte SSBI-Tools in ansprechendem Design und mit intuitiver Oberfläche garantieren einfache Bedienbarkeit. Die Power User arbeiten am Puls der Datenströme und generieren Reports nach Bedarf und ohne längere Wartezeiten.

Durch den agilen Ansatz werden Kapazitäten in der IT frei und Entscheidungen erfolgen zügig. Kurzfristige Updatezyklen minimieren Fehler und ermöglichen das Einspielen neuer Funktionen.

Der Umgang mit SSBI-Tools verschafft den Power Usern ein Verständnis für Datenprozesse und -strukturen im Unternehmen und für die Situation der IT.

SSBI erhöht die Effizienz der Mitarbeiter und motiviert sie zu noch mehr Leistung: Frustfreies Reporting ohne Wartezeiten macht mehr Spaß!

Achtung: SSBI-Erfolg erfordert Strategie
Bei der Entscheidung für eine SSBI-Lösung muss die IT-Abteilung Ihres Unternehmens von vornherein einbezogen werden. So begegnen Sie Vorbehalten und sichern die zukünftige Kooperation von Fachabteilungen und IT. Sämtliche Prozesse werden aufeinander abgestimmt und dokumentiert.  

Die IT-Abteilung sichert die Datenqualität und die Einbeziehung potenzieller zusätzlicher Datenströme durch die neu erstellen Reports in die bestehende IT-Architektur bzw. das Datawarehouse (DHW).

Die Mitarbeiter der Fachabteilungen werden im Umgang mit Tools und Methodik für die Aufbereitung der Daten geschult. Implementierungsprozesse der SSBI-Lösung erflogen immer am Front-End und Back-End. 

Wahllos irgendwelche SSBI-Tools zu kaufen, bringt Ihr Unternehmen nicht weiter, sondern verbrennt Zeit und Geld. Es empfiehlt sich im Vorfeld festzulegen, in welchem Umfang die SSBI-Strategie in das bestehende DHW implementiert werden soll oder ob ein DWH sogar erst aufgebaut werden muss.

Last but least: Keinesfalls Design, Funktionalität und Bedienbarkeit vernachlässigen – die Mitarbeiter werden
es danken!

Fazit
SSBI beflügelt Fachabteilungen und deren Analyse-Outputs und verschafft Unternehmen Wissen- und Wettbewerbsvorsprünge in der Welt von Big Data – vorausgesetzt die Einführung erfolgt nach oben genannten Kriterien und somit konzeptionell durchdacht.

Ute Latzke, 2. Januar 2017
Fachartikel für den Bereich Business Intelligence.

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