Phoenix See

Neue Architektur am künstlichen Gewässer

Der Phoenix See ist ein künstlich angelegtes Gewässer auf dem ehemaligen Stahlwerksareal Phoenix-Ost in Dortmund Hörde. 1998 wurde das Hochofenwerk Phoenix West geschlossen, drei Jahre später die ehemaligen Hermannshütte stillgelegt.

Phoenix see, Stadtteil Hörde in Dortmund, Wohn- und Geschäftshäuser, Foto: © Ute Latzke

 

2006 begannen die Aushubarbeiten, vier Jahre später wurde der See geflutet. Er ist 1,2 Kilometer lang, 320 Meter breit, drei bis vier Meter tief und somit ein beliebtes Ziel für Flaneure, Radfahrer und Skater. Auch Wassersportfans kommen hier auf ihre Kosten. Das Projekt polarisierte von Anfang, schließlich treffen hier im Wortsinne zwei Welten aufeinander: die schicken Bungalows, Mehrfamilienwohnhäuser und Villen in erster Reihe verdrängen die Arbeiterhäuser und den sozialen Wohnungsbau dahinter. Der Phoenis See zählt zu den größten Stadtentwicklungsprojekten Deutschlands und steht für das Ende von160 Jahre Industriegeschichte.

Dortmund mit dem Deutschen Städebaupreis ausgezeichnet
Inzwischen scheinen sich die Wogen ein wenig geglättet zu haben. Der Phoenix See steht heute für den Strukturwandel in Dortmund: Am Seeufer und dem benachbarten Areal Phoenix West haben sich inzwischen rund 160 Unternehmen mit 1700 Beschäftigten angesiedelt, außerdem gibt es viele Café, Bars und Restaurants. Im September 2018 ist Dortmund mit dem “Deutschen Städtebaupreis” ausgezeichnet worden, schreiben die Ruhrnachrichten. Der Zeitung zufolge hat sich Dortmund immerhin gegen 73 Mitbewerber durchgesetzt. Allerdings: Wer hier wohnen möchte, braucht schon ein gutes finanzielles Polster: Der Preis für eine Penthouse-Wohnung am Phoenix See liegt bei rund 3.200 Euro und die Miete bei etwa 17,50 Euro pro Quadratmeter.

Anbei eine Bildergalerie mit einigen Impressionen neuerer Architektur.

Textertipp

Viere kleine Hacks für klare Ansagen in Texten

Foto und Grafik: Ute Latzke

1. Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Services sind wertvoll, ohne Zweifel. Doch anstatt dies permanent zu betonen, bringen Sie in Ihren Texten die relevanten Informationen auf den Punkt. Für den Leser oder Kunden geht es um den sofort erkennbaren Mehrwert.

2. Schreiben Sie Klartext, nicht so: „Im Falle eines Mangels, würden wir Ihnen den Betrag selbstverständlich erstatten.“ Schöner und anschaulicher liest sich: „Wenn Sie einen Fehler am Produkt finden, bekommen Sie Ihr Geld zurück.“ .

3. Ein weit verbreiteter Rat ist, zuerst den gesamten Text zu schreiben und danach die Headline oder den Claim. Das ist zwar gängig – ob beim Verfassen von werblichen Texten oder Artikeln mit journalistischem Hintergrund. Nach einer gewissen Übung erweist sich mein Motto: „Headline First“ aber als kreative und strukturierende Art. Somit geben Sie von Anbeginn Mission und Richtung Ihres Textes vor. Daran orientiert, lässt sich die Story entwickeln und mit allen wichtigen Informationen ausbauen. Wirkt auf den ersten Eindruck schwieriger, Motto: Was soll ich denn für eine Headline schreiben, habe noch gar keinen Text…? Meist ist es aber so, dass sich aus der Recherche, dem Briefing und den Gesprächen mit Kunden schnell erste tragfähige Ideen für Ihren Claim oder die Überschrift abzeichnen. Danach fällt das Texten leichter, das weiß ich aus Erfahrung :-).

4. Anscheinend oder scheinbar? Das ist ein großer Unterschied. Die richtige Verwendung der beiden Adjektive ist aber gar nicht so tricky, wie es „scheint“ 😜. „Anscheinend" drückt aus, dass etwas wahrscheinlich so ist wie vermutet, z. B.: Das Kind gähnt, es ist anscheinend (offensichtlich) müde. Bei „scheinbar“ handelt es ich nur um den vordergründigen (falschen) Eindruck, z. B: Scheinbar interessierte sie sich sehr für das Buch, in Wahrheit wollte sie bloß nicht mit ihrem Mann reden. So muss „Scheinbar hat es keiner gewusst“ richtig heißen: „Anscheinend hat es keiner gewusst". Der erste Satz bedeutet nämlich, dass die Leute nur so getan haben, als hätten sie nichts gewusst.

imm cologne 2019

Junge Talente im Fokus

Auch 2019 präsentierte sich auf der cologne das Who-is-Who der internationalen Möbelbranche. Als bekennender Fan reduzierten skandinavischen Designs durchstreifte ich wie immer die Pure Editions-Hallen auf der Suche nach Inspirationen und Novitäten. Da die “Üblichen Verdächtigen“ wie erwartet gut abgeliefert hatten, verlegte ich den Fokus kurzerhand auf die Entwürfe der Pure Talents und von Studenten diverser Hochschulen.

Besonders ins Auge gefallen sind mir die minimalistisch-konstruktiven Entwürfe der Handtuchablage und Leuchten: sehr elegant, stimmig und vor allem nützlich. Die Arbeiten entstammen dem Ausbildungsbereich Metallbilden an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau unter Leitung von Claudia von Hansemann. Die Dozentin unterweist die Studierenden in metallbildnerischen Techniken zur Herstellung von Lifestyle-Produkten wie etwa Kleinmöbel, Accessoires oder Leuchten.

Handtuchhalter, Entwurf Katharina Planchart, Foto: U. Latzke

Die Tischleuchten aus Metall von Julia Lenz erinnern an Papiertüten, Foto: U. Latzke

LED-Leuchte Perplexis von Nadia Scheuren, Foto: U. latzke

Im Gespräch auf der imm cologne erzählte Claudia von Hansemann, dass die Absolventen lernen sollen, Entwürfe zu erarbeiten, die gutes Design und die sich verändernden Nutzungsgewohnheiten berücksichtigen. “Im Vorfeld steht immer die Untersuchung der Lebensgewohnheiten verschiedener Zielgruppen. Die Studenten erarbeiten darauf zugeschnitten handwerklich-technische Lösungen. Im Anschluss werden diese als 1:1-Modelle umgesetzt und auf Praxistauglichkeit erprobt. Das wesentliche Kriterium für die Umsetzung einer Arbeit ist am Ende immer die serielle Machbarkeit.“ Mit ersten Interessenten aus der Industrie sei man schon Gespräch… Da drücke ich die Daumen.

Übrigens: Auch die übrigen am Stand der Zeichenakademie Hanau präsentierten Entwürfe fand ich gelungen, ebenso wie die der Studenten anderer Hochschulen. Doch leider ließen sich diese – u.a. wegen der Lichtverhältnisse oder der vielfachen Interessenten auf den Ständen – fotografisch nicht optimal einfangen, sorry!

Zeitungsständer, Entwurf von Lorena Gerlach, Foto: Zeichenakademie Hanau

Garderobe von Stefen Topitsch, Foto: Zeichenakademie Hanau

Diese Fotos hat mir die Zeichenakademie nachträglich
zur Verfügung gestellt.

LED-Leuchte zum Anlehnen von L. Gerlach, Foto: Zeichenakademie Hanau

Pflanzencontainer von Carl Krämer, Foto: Zeichenakademie

 

Pure Talents 2019

Es folgt eine Bildergalerie mit einer Auswahl der auf der imm cologne 2019 präsentierten Pure Talents sowie einiger studentischer Semesterarbeiten. Die Angaben in den Bildunterschriften sind nicht alle vollständig, gerne ergänze ich diese. Infos bitte senden an: ulatzke@aol.com.

 

imm cologne 2019 – meine Favoriten

In der folgenden Bildergalerie zeige ich einige Eindrücke bzw. meine persönlichen Highlights der imm cologne 2019. Der Fokus liegt auf Skandi-Design.

 

Qualität kostet

Wollen Sie Blech oder lieber Gold?

Texte zu verfassen, halten die meisten für keine große Sache. Wozu also viel Geld für einen Texter ausgeben? Schreiben kann doch jeder, das hat man schließlich in der Schule gelernt... Sicher, doch einfach etwas dahin schreiben, ist das eine, einen professionellen Text zu verfassen das andere. Das fordert Erfahrung, Kompetenz und vor allem Zeit. Schnelles Rumgetippe ist da wenig zielführend und nur scheinbar preiswerter als ein professioneller Texter. Viel wahrscheinlicher ist, den ersten guten Eindruck zu verschenken.

Preiswert oder doch lieber Mehrwert?
Qualität hat ihren Preis, und vielleicht erscheint dieser zunächst zu hoch. Aber orientieren Sie sich daran, dass etwas „preiswert“ respektive billig ist oder am Mehrwert, der durch den Kauf eines hochwertigen Produkts entsteht? Die Frage sei erlaubt. Und der britische Schriftsteller und Sozialphilosoph John Ruskin (1819-1900) beantwortet diese eindeutig, und zwar dass man für wenig Geld keine herausragende Leistung verlangen kannt:

 

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.“

Weiter wird Ruskin zitiert mit: „Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

Auf das interessante Zitat von John Ruskin brachte mich der Beitrag „Billig und unwillig“ von Andreas Maxbauer auf PAGE-Online. Die Auslassungen des Designers, Autors und Dozenten bei der Allianz deutscher Designer (AGD) zum Thema "preiswert oder Preis wert" sind durchaus lesenswert.

Schön Schreiben

Fünf einfache Hacks für gute Texte

Mit diesen Tipps werden Ihre Texte besser lesbar, kreativer und klarer verständlich. Ihre Zielgruppe wird es Ihnen danken. Manches klappt sofort, anderes erfordert Übung und vor allem Ausdauer.

1. Kill: kann, können, könnte
Folgende Sätze sind Ihnen sicher geläufig: Das können Kunden von uns erwarten. Sie können sich auf unseren Service verlassen. So können Sie bei uns Karriere machen. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu können (zu dürfen). Machen Sie Schluss damit, sofort!

Das Modalverb “Können” nimmt den Aussagen jede Kraft und Präzision. Kombiniert mit “würde”, “hätte” oder “dürfen” wird’s noch schlimmer. Was offenbar als Höflichkeit gemeint ist, ist schlicht schlechter Stil. Es wirkt umständlich, lieblos und verzagt. Das hat kein Leser verdient!

Nutzen Sie starke Verben, treffen Sie klare Aussagen und beziehen Sie Position, etwa so: Vertrauen Sie auf unsere jahrelange Erfahrung. Von unserem Service profitieren Sie, weil… Unser Team stärkt Ihnen den Rücken. Wir machen aus Kunden Sieger.

2. Sei kein Depp Du!
Der Deppenbindestrich ist die Geißel eines jeden Textes: Computer-Experte, Design-Entwurf, Fitness-Trainer, Einrichtungs-Ideen, die Kuppe sind Flug-Blatt oder Grill-Kohle. Die Leser ärgert das! Zumal ihnen die korrekte Schreibweise durchaus zumutbar ist: Meerenge, Bildschirmschoner, Bundestagswahlen, Einrichtungshaus oder Contentstrategie. Manchmal macht ein bewusst gesetzter Bindestrich Sinn, um etwas zu betonen: Ich-Sucht. Und auch bei komplexen – wirklich komplexen! – Begriffen ist ein Bindestrich hilfreich, so wie Sauerstoffflaschen-Muffenverbindung. In den meisten Fällen aber ist der Deppenbindestrich sinnlos, beinträchtigt den Lesefluss und zersägt jede gut gesetzte Typografie!.

Das gilt übrigens auch für das Deppenapostroph und -leerzeichen: Anne's Bäckerei, Renten Versicherung, Auto Reifen, Fahr Schule oder Anana's im Angebot. Einfach nicht totzukriegen und vor allem ziemlich witz-los!

3. Doubletten sind tabu
Ist in einem Text z.B. über ein Unternehmen von Produktqualität die Rede, bietet sich an, im weiteren Textverlauf Qualitätsarbeit durch Wertarbeit ersetzen. Wenn im Artikel mehrfach über die Produktion informiert wird, bringen Sie Begriffe wie Herstellung und Fertigung ins Spiel. Wenn Ihnen gar keine Alternativen einfallen, ist es durchaus legitim, in den Thesaurus zu schauen ;-).

4. Headline über alles!
Eine Headline soll den Leser in den Text ziehen, Teaser und Sublines machen neugierig auf die folgenden Absätze. Ob Longcopy, Broschüre, längerer Fachartikel. Mein Credo: Headline first, und das auch wenn noch nicht alle Inhalte minutiös ausgearbeitet sind. Was zunächst widersinnig erscheint, hat sich für mich in der Praxis bewährt: Durch die Recherche und das Kundenbriefing ist man drin im Thema, die „Mission“ eines Unternehmen oder einer Publikation zeichnet sich bereits ab. Die Headline ist die Essenz. Habe ich die gefunden, ist auch die Richtung vorgegeben und das Texten fällt insgesamt leichter.

5. Streichen, lesen, noch mehr streichen
Emotional, informativ und knackig auf den Punkt zu schreiben, macht viel Arbeit. Wenn Ihnen die kreativen Sprachbilder partout nicht einfallen wollen, hängen Sie tiefer und halten Sie ihre Texte klar und einfach. Allerdings erfordert gerade ein kurzer prägnanter Text wesentlich mehr Gehirnschmalz als ausuferndes Geschwafel. Doch weniger ist definitv mehr. Lesen Sie jede Ihrer Version erneut, am besten mit zeitlichem Abstand. Und wieder Wortballast streichen, erneut lesen und überarbeiten. Wenn Sie über keine ungereimte Stelle im Text stolpern, haben Sie viel gewonnen.

Diese Tipps machen aus Ihnen keine Edelfeder. Das erfordert Erfahrung und viel Praxis. Doch kleine Schritte zählen: Wenn Sie Punkt 1 und 2 sofort ausprobieren, werden Sie verblüfft sein, wieviel klarer und besser lesbar ihre Texte sind.

Netspiration

TOP-10 Websites 2018/19 mit großem Netzwert

Rankings mit gefälligen Internetauftritten eines jeden Jahres sind Legion. Die Kriterien sind guter Content, modernes Design, schicke Typo sowie Usabilitity, sinnvolles SEO etc. Natürlich achte ich auch darauf, sonst klicke ich schnell weg. Ob nun jede Website meiner Top 10-Liste 2018 diese Voraussetzungen voll erfüllt, sei dahin gestellt. Es ist eine ganz persönliche Auswahl von Seiten, die mich inspirieren und begeistern oder die nützlich sind. Die Nummern dienen zur Orientierung und seine keine Platzierung.

1. CEREAL Magazine – Augenschmeichler für Minimalisten
Das britische Cereal Magazine erscheint zwei Mal im Jahr als Printheft und ist auch im Web präsent. Es geht um Reisen, Lifestyle und Kunst. In jeder Ausgabe gibt es einen Schwerpunkt zum Thema Reise sowie Artikel rund um Design, Kunst und Mode. Sehr elegant und minimal at it’s best!!!


2. Simply Chocolate – Achtung: Eyecandy!
Der Schokoladenshop überzeugt allein schon optisch. Simpler Onepager, aber farblich und vom Corporate Design sehr gelungen. Jeder Schokoladenriegel wird im entsprechenden Farbumfeld präsentiert, trotz allem ist die Wirkung clean und chic. Wenn die Schokolade so schmeckt, wie die Website aussieht, her damit!


3. Typewolf – Durchstreift das Revier nach Schönschrift
Die Spürnase für ansprechende Typografie im WWW ist Jeremiah Shoaf. Auf der Website des amerikanischen Designers stößt man auf ein ganzes Schriftenuniversum. Typewolf gibt Empfehlungen, welche Typen harmonieren und nennt Alternativen zu angesagten, aber kostenpflichtigen Fonts. Auch die Site of the day oder das Lookbook fehlen nicht. Eine Inspirationsquelle für gute Typografie im Netz.


4. P3D – Viel Liebe zum Detail
Das Büro P3D erstellt 3D-Modellierungen, Architektur- und Produktvisualisierungen. Hier ist es weniger das Websitedesign an sich, das mich begeistert, sondern es sind die gezeigten Projekte. Die Darstellungen von Außen- und Innenräumen sind sehr elegant, gekonnt und realistisch. Gelungen ist auch der Animationsfilm für einen Werkzeughersteller.


5. MailChimp – Spritziger Relaunch
Der Newsletter-Dienst MailChimp mit dem Äffchen hat einen neuen Look. Gelb ist hier die dominierende Farbe und nun flatter ein Vogel zur Unterhaltung. Im Screenprint knallt das Gelb ziemlich, doch beim Scrollen über die Website – besonders im Kontrast mit weißem Hintergrund und schwarzer Typo – sieht das sehr gut aus. Der Font ‘Cooper’ wirkt etwas gestaucht aus, trotzdem hat der Schriftstil Format und Wiedererkennungswert.


6. Bolia – starke Bildsprache
Dass die Skandinavier in Sachen Möbel und Design groß sind, ist nichts Neues. Die Dänen Bolia bilden da keine Ausnahme. Erwähnenswert an diesem Auftritt ist weniger das Webdesign. Das ist schlicht und gerade bei Shops ist weniger Getue manchmal mehr. Es die herausragende Bildsprache der Dänen, die sich in den sehr stilvollen inszenierten Interieurs und den grandiosen Fotos manifestiert, artful!


7. 12.18 – klare Kante mit Überraschungseffekt
Seiten von Immobilien- und Projektentwicklern sind meist öde und wenn nicht, leben sie nur von den netten Bildern realisierter Projekte. Dagegen präsentieren sich 12.18 Investment Management überraschend anders: modern, frisch, emotional und keck. Der Reiz liegt in klaren Ansagen (Wir spekulieren nicht, wir investieren in Werte), kontrastreicher Typo (abgesehen von dem zu winzigem Fließtext – 12 Punkt!), attraktiven Grafiken und Fotos. Das sorgt für Spannung und hält einen auf der Seite.


8. Barkli Gallery – Kunst auf Abwegen
Die Website der Barkli Gallery verleitet zur Annahme, es handele sich um eine Kunstgalerie. Tatsächlich aber ist es ein Clubhouse mit 43 Appartements in Moskau. Das historische Gebäude, das vollständig renoviert wurde, befindet sich jedoch in direkter Nähe der renommierten Tretyakow-Galerie und somit in kunstvoller Gesellschaft. Wer hier einzieht, erlebt architektonische Noblesse. Genau diese Ästhetik gibt die Webseite gekonnt wieder. Chapeau!


9. Naturalis – Biodiversity für Ästeten
Naturalis ist der Name für das Nationaal Natuurhistorisch Museum (Nationales Naturgeschichtliches Museum) in Leiden. Die Website lebt durch die Highend-Fotos der dort gezeigten Exponate. Bei Klick aufs Bild eines der niedlichen Tiere, gibt es weitere Abbildungen in Hochauflösung sowie und Erklärtexte. Sehr cleaner Auftritt mit klarer Typo und wirklich wirklich (!) brillanten Fotos. Ein Genuss für kleine und große Naturfreunde.


10. Hahnsinn – Wahnsinnig viel Methode und Know-how
Last, but sicher not least der letzte Auftritt zum Gutfinden. Hahnsinn oder das Büro für Design&Webentwicklung realisiert moderne, ästhetische und effektive Webseiten und Corporate Designs. Wer sich mit der Website befasst, entdeckt ein stimmiges Gesamtkonzept inklusive Blog mit nützlichen Tipps rund um Webdesign, SEO, Schriftgestaltung uvm, richtig gut!